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Über
Allan Kardec

Allan Kardecs Leben

Allan Kardec

Allan Kardec (Hippolyte Léon Denizard Rivail) wurde am 3. Oktober 1804 in Lion, Frankreich, als Sohn einer alten Familie geboren, die sich in Justiz und Recht auszeichnete. Seit seiner Jugend wollte er Wissenschaft und Philosophie studieren.
Er studierte an der Pestalozzi-Schule in Yverdun (Schweiz) und wurde einer der bedeutendsten Schüler dieses berühmten Lehrers und einer der eifrigsten Propagandisten seines Bildungssystems, das einen großen Einfluss auf die Bildungsreform in Frankreich und Deutschland hatte.
Bevor der Spiritismus das Pseudonym Allan Kardec populär machte, war er bereits durch mehrere pädagogische Werke bekannt.
Bis zum Jahr 1855 widmete sich Allan Kardec, der sich auf die Frage der Manifestationen der Geister konzentrierte, der Beobachtungen dieser Phänomen, wobei er hauptsächlich versuchte, die philosophischen Konsequenzen abzuleiten.
Er untersuchte von Anfang an das Prinzip neuer Naturgesetze: jene, die die Beziehungen zwischen der sichtbaren und der geistigen Welt regeln. Er erkannte an dessen Handlung eine der Naturkräfte, deren Wissen Licht auf eine Unmenge von Problemen werfen würde, die als unlösbar angesehen wurden, und verstand ihren Umfang aus religiöser Sicht. Hierzu entstanden einige Veröffentlichungen.
Am 1. April 1858 wurde in Paris die erste regelmäßig gegründete Spiritist Society unter dem Namen Parisian Society of Spiritist Studies gegründet. Sie widmete sich ausschließlich den Untersuchungen von Phänomen, die zum Fortschritt der neuen Wissenschaft beitragen konnten.
Allan Kardec, ein unermüdlicher Arbeiter, starb am 31. März 1869.

Allan Kardecs Werk

Veröffentlichungen

Seine Hauptwerke zu diesem Thema sind:

  • Das Buch der Geister, erste Ausgabe am 18. April 1857 erschien
  • Das Buch der Medien im Januar 1861
  • Das Evangelium aus der Sicht des Spiritismus im April 1864
  • Himmel und Hölle oder göttliche Gerechtigkeit nach dem Spiritismus im August 1865
  • Genesis, Wunder und Vorhersagen, Januar 1868
  • Was ist Spiritismus?
  • Posthume Arbeiten

Spirit Revue, eine monatliche Zeitschrift für psychologische Studien, wurde am 1. Januar 1858 zum ersten Mal veröffentlicht.

Allan Kardec

Alan Kardecs wichtigste Werke

Planet of The Apes

Das Buch der Geister (Le Livre des Esprits – 18. April 1857)

Von den fünf grundlegenden Büchern, die die spiritistische Grundlage bilden, ist “Das Buch der Geister” das Erste, welches die Unterweisungen der Hohen Geister zusammenstellt, die durch Medien aus verschiedenen Teilen der Welt gegeben wurden. Es ist in vier Teile gegliedert und beinhaltet 1.019 Fragen, die von Allan Kardec an die Hohen Geister gestellt wurden. Es behandelt die spiritistischen Unterweisungen in einer logischen und rationellen Art und Weise, unter den wissenschaftlichen, philosophischen und religiösen Aspekten, sowie folgende Themen: Gott, die Unsterblichkeit der Seele, die Natur der Geister, ihre Verbindungen mit den Menschen, die moralischen Gesetze, das gegenwärtige Leben, das zukünftige Leben und die Zukunft der Menschheit, wie auch Themen von allgemeinem Interesse und sehr hoher Aktualität.

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Planet of The Apes

Das Buch der Medien (Le Livre des Mediums – 15. Januar 1861)

Das Buch der Medien handelt von allen Arten der Manifestation von Geistwesen, den Mitteln zur Kommunikation mit ihnen, der Entwicklung der Medialität sowie den Schwierigkeiten und Hindernissen, auf die man bei dieser Kommunikation stoßen kann. In dem Buch schildert Kardec mit Klarheit unter anderem, wie sich prüfen lässt, ob man Medium ist und, in diesem Fall, wie man seine Medialität ohne Unannehmlichkeiten entwickeln und für einen guten Zweck verwenden kann.

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Planet of The Apes

Das Evangelium im Lichte des Spiritismus (L’Évangile selon le Spiritisme – April 1864)

“Das Evangelium aus der Sicht des Spiritismus” erschien im April 1864 und erklärt – unter Berücksichtigung der Erläuterungen der spiritistischen Lehre – die moralischen Lehren Jesu sowie deren Anwendung auf die verschiedenen Situationen des Menschenlebens.

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Planet of The Apes

Der Himmel und die Hölle (Le Ciel et l’Enfer – 1. August 1865)

Sein hauptsächliches Ziel ist die Gerechtigkeit Gottes aus der Sicht der spiritistischen Lehre zu erklären.
Im ersten Teil von Himmel und Hölle werden polemische Themen wie der Himmel, die Hölle, das Fegefeuer, das Paradies, die Engel, die ewigen Strafen und die göttliche Gerechtigkeit ohne Mystizismus, Aberglauben und Dogmen analysiert und gemäß der spiritistischen Lehre erläutert. Der zweite Teil beinhaltet diverse Berichte verschiedener Geistwesen, darunter einstige Adlig, Gelehrte, Bauern, Verbrecher, Selbstmörder und Bettler. Darin schildern sie unter anderem, wie sie ihr Leben auf der Erde führten, was die Probleme ihres irdischen Daseins und den Tod ihres physischen Körpers verursachte, wie sie den Übergang in die geistige Welt erlebten und in welchem Zustand sie dort eintrafen. Es handelt sich somit um ein Buch aus dem hervorgeht, wie sich die Art ihrer Lebensführung auf der Erde, positiv oder negativ auf ihre zukünftigen Leben in der geistigen Welt auswirken.

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Planet of The Apes

Genesis (La Genèse, les Miracles et les Prédictions selon le Spiritisme – 6. Januar 1868)

Im Januar 1868 erschienen, ist dieses Buch das zuletzt veröffentlichte Grundwerk der spiritistischen Lehre. Darin werden drei Themen sorgfältig analysiert: Die biblische Genesis (die biblische Geschichte der Weltschöpfung), sowie die im Evangelium berichteten Wunder und Weissagungen.
In diesem Buch zeigt Allan Kardec unter anderem die Übereinstimmungen der in der Bibel geschilderten Genesis – ohne die Allegorien aus der Zeit, als sie niedergeschrieben wurde – mit den aktuellen damaligen Erkenntnissen der Wissenschaft auf. Er erklärt die Wunder ohne Mystizismus, indem er sie als Phänomene beschreibt, welche durch Naturgesetze regiert werden, die der Wissenschaft noch unbekannt sind. Und er weist darauf hin, dass die Religionen, sobald sie aufgeklärt und entsprechend reformiert sind, durchaus mit der Wissenschaft vereinbar sein werden.

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“Unerschütterlicher Glaube ist nur der,
der zu allen Zeiten der Menschheit
der Vernunft
gegenübertreten kann.”

Allan Kardec